Die Magie
der Erkenntnis

Seit jeher streben wir Menschen
nach Wissen und Vollkommenheit.
Nach Wissen,
weil wir die Welt entdecken möchten.
Und ihren Sinn zu ergründen suchen.
Nach Vollkommenheit,
weil wir die Welt verbessern möchten.
Und ihre Zukunft zu gestalten suchen.

Im Streben nach Wissen und Vollkommenheit
liegt das Wesen der Bildung.
Weil wir durch Bildung ein Bewusstsein entwickeln
für die Besonderheit der Welt.
Und die Fähigkeit erlangen,
sie grundlegend zu verändern.
Denn mit Bildung begreifen wir unsere Welt nicht nur.
Mit Bildung erschaffen wir sie.
Das gilt es zu erkennen.

Oliver W. Schwarzmann
Wirtschaftsdichter

 

„Veränderung ist der
Motor der Welt“

Prof. Dr. Dirk Zupancic,

Präsident German Graduate School

Fragen an Prof. Dr. Dirk Zupancic

1. Wie würden Sie sich – in 3 Eigenschaften – selbst beschreiben?
Ambitioniert: Ich versuche mich ständig in meinen Aufgaben und Aktivitäten zu verbessern sowie regelmäßig neue Dinge als Herausforderung anzugehen.
Organisiert: Ein professionelles Selbstmanagement hilft mir, viele Dinge anzugehen und meine Ziele zu erreichen. Vielleicht verzettele ich mich manchmal dabei, aber ich mache halt gerne viele Dinge gut.
Ästhetisch: Ich liebe das Gute und Schöne – in allen Facetten des Lebens.

2. Ihr persönliches Lebens-/Leit-/Erfolgsmotto lautet?
„Gott gibt mir die Kraft, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und will, er gibt mir die Gelassenheit, Dinge zu akzeptieren, die ich nicht ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

3. Sie wären am liebsten geworden?
Ich habe keine offenen Wünsche oder nicht erfüllte Träume, was oder wie ich gerne wäre. Natürlich gab es in meinem Leben immer mal wieder andere Ziele oder alternative Wege. Aber rückblickend ist es bis jetzt immer auf einem sehr guten Weg weiter gegangen. Ich habe keinen Grund einer verpassten Chance oder einem Traum nachzutrauern. Mein Vater sagt immer: „Ich finde es super, dass Du Dinge machen kannst, die Dir wirklich Spaß machen.“ Recht hat er.

4. Worin besteht für Sie der Sinn des Lebens?
Ich glaube an Gott und ich glaube, dass alle Menschen einen Beitrag zum guten Leben auf dieser Erde leisten können und sollen. Für mich und den einzelnen Menschen ist das Mittel dazu kontinuierliches, persönliches Wachstum. Stillstand ist Rückschritt…

5. Was beeindruckt Sie besonders?
Am meisten beeindruckt mich die Natur. Wie Leben entsteht, wie es sich den immer wieder veränderten Bedingungen anpasst, wie es sich weiterentwickelt, all das ist phänomenal. Das ist durch keine menschliche Leistung zu toppen – obwohl der Mensch natürlich auch ein Teil dieses Phänomens ist -, aber ich meine vor allem, die Vorgänge, die in der Natur – quasi von allein – stattfinden. Da kann man im Kleinen, wie im Großen täglich Wunder sehen.

6. Drei Dinge, auf die Sie nicht verzichten würden.
Erstens, Informationen. Früher hätte ich vermutlich „Bücher“ gesagt. Aber Informationen kommen ja heute auf allen möglichen Kanälen zu uns. Ich liebe es, viele Themen und Quellen zu scannen, Zusammenhänge zu sehen und auf dieser Basis Phänomene zu erklären oder neue Ideen zu entwickeln.
Zweitens, wichtige Menschen: Dazu zähle ich meine Eltern, meine Familie, meine Freunde und spannende Persönlichkeiten. Sie geben mir Halt und Orientierung in einer dynamischen und komplexen Welt.
Drittens, Freude. Alles wird trostlos und langweilig, wenn die Freude nicht immer wieder erlebbar wird. Freude an großen Ereignissen, an kleinen Begebenheiten, an Personen und Erlebnissen sowie vielen weiteren Dingen. Das Spektrum ist breit. Freude braucht immer wieder und regelmäßig Raum in meinem Leben.

7. Welche Eigenschaften schätzen Sie an anderen Menschen?
Integrität: Man muss sagen, was man denkt und auch danach handeln. Das nehme ich für mich in Anspruch und das schätze ich auch an anderen. Das muss mir nicht immer gefallen, aber ehrlich muss es immer sein.
Optimismus: Natürlich ist das Leben nicht immer nur schön. Aber ich schätze Menschen, die – wenn immer möglich – das halb volle und nicht das halb leere Glas sehen. Positives Denken darf nicht zum Selbstzweck werden, aber man kann es sich bewusst zu eigen machen und solche Menschen bevorzuge ich.
Energie: Ich glaube, nichts ärgert mich mehr, als Stillstand und Langeweile. Energie darf nicht in blindem Aktionismus münden, aber es tut mir unheimlich gut, wenn Ideen entstehen und diese umgesetzt werden.
Genuss: Gönne ich mir zu wenig und daher schätze ich Menschen, die sich selbst gern etwas Gutes tun. Aber ich gebe nicht auf, in diesem Punkt weiter an mir zu arbeiten.

8. Welchen Stellenwert hat Poesie für Sie?
Mit Gedichten kann ich – zugegebener Maßen – selten etwas anfangen. Mit schöner Sprache, geschrieben oder gesprochen, hingegen schon. Ich meine, die Poesie kann helfen, der grassierenden Sorglosigkeit mit unserer Sprache entgegen zu wirken. Sprache ist unser Zugang zur Realität, sie ist die Grundlage jeden Zusammenlebens und der ganzen Kultur. Je mehr Mühe wir uns damit geben oder – besser noch – je mehr Leidenschaft wir dafür entwickeln, desto besser werden wir zusammen leben, arbeiten, Freude haben und genießen.

9. Von welchen Dingen fühlen Sie sich inspiriert?
Eine schöne Kunstausstellung ist immer eine Inspiration. Dabei bevorzuge ich moderne Kunst, vor allem Objekte.
Bücher, Vorträge und Gespräche sind unheimlich bereichernd. Ich konsumiere, reflektiere, diskutiere und lasse das Ganze wirken. Die Inspirationen kommen zumeist später, bei einem Spaziergang, beim Joggen oder unter der Dusche.
Obwohl ich es zu selten mache, finde ich Fotografieren sehr inspirierend. Sobald ich die Kamera um und dabei habe, suche ich nach Motiven. Das ist anders, als wenn man nur schaut. Die Betrachtung durch den Sucher und das Analysieren und Betrachten des fertigen Bildes setzen Prozesse frei. Selbst fotografierte Motive inspirieren mich anders und stärker als die Bilder anderer.

10. Was bedeutet Veränderung für Sie?
Veränderung ist der Motor der Welt, auch meiner kleinen Welt, meines unmittelbaren Umfeldes.

11. Warum tun Sie das, was Sie tun?
Als Professor habe ich das Privileg, Themen und Projekte selbst wählen zu können. Ich sehe meine Aufgaben darin, andere wie beispielsweise Führungskräfte, Unternehmer, Studierende oder einfach nur Interessierte in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Dafür muss ich meine Themen bestmöglich fokussieren und die Erkenntnisse nach besten Wissen und Gewissen weitergeben. Es gibt nicht Schöneres und Befriedigenderes.

12. Drei Eigenschaften, die Ihre Hochschule auszeichnet:
Wir sind eine Business School die sich darauf konzentriert, Menschen berufsbegleitend weiterzuentwickeln. Das ist eine Kompetenz, die andere Hochschulen auf Grund ihrer vielen anderen Aufgaben nicht leisten können – zumindest nicht so gut wie wir.
Wir haben ein kleines, aber sehr feines Team von Mitarbeitenden und Professoren, die sich um kleine Studierenden- oder Seminargruppen kümmern. Diese familiäre Atmosphäre ist an Hochschulen etwas sehr außergewöhnliches. Hochschulen sind doch eher Massenveranstalter.
Wir sind jung. 2016 feiern wir unser zehnjähriges Jubiläum. Wir sind keine altehrwürdige Alma Mater. Das ist nicht immer einfach, macht andererseits aber unheimlich viel Freude. Denn wir haben alle Chancen, uns im Hochschulmarkt frisch zu positionieren.

13. Was soll Ihre Unternehmensmarke vermitteln?
GGS steht für „German Graduate School of Management & Law, Heilbronn“: Wir sind eine deutsche Business School, die als wissenschaftliche Hochschule innovative Ideen und Konzepte für Herausforderungen in Management und Wirtschaftsrecht bietet. Wir tun dies von unserem Standort in Heilbronn aus, in Mitten einer der wirtschaftlich erfolgreichsten Regionen Deutschlands.

14. Was unterscheidet Sie von anderen Mitbewerbern?
Wir konzentrieren uns auf berufsbegleitende Formate für bestehende Führungskräfte und den Nachwuchs an Fach- und Führungskräften. Exakt dafür sind unsere Fakultät, die Mitarbeitenden, die Servicekultur und die Infrastruktur aufgestellt.

15. Drei Begriffe, die die Zukunft prägen werden?
Forschung: Alles, was wir vermitteln, basiert auf den fundierten Erkenntnissen der Forschungsgemeinschaft, deren Teil wir sind und zu der wir durch aktive Forschung beitragen.
Masterstudiengänge: Als Graduate School konzentrieren wir uns auf die Hohe Kunst der Masterprogramme in Management und Wirtschaftsrecht.
Executive Education: Unternehmensspezifische und offene Weiterbildung für ambitionierte Fach und Führungspersönlichkeiten in diversen Formaten.

16. Ihr Zukunftsvision in einem Satz?
Wir sind eine der führenden Business Schools in Deutschland.

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Prof. Dr. Dirk Zupancic
Präsident German Graduate School
GGS Heilbronn

Seit 2011 ist Dirk Zupancic Präsident der German Graduate School in Heilbronn. Als solcher ist Zupancic, Professor für Industriegütermarketing und Vertrieb, für die Strategie und Organisationsentwicklung der GGS verantwortlich.

Die GGS ist eine innovative Business School für Management und Recht. Sie bildet Manager und Nachwuchsführungskräfte aus und bietet die Chance, sich berufsbegleitend für weiterführende Positionen in Unternehmen zu qualifizieren. Ziel ist es, verantwortungsbewusste Führungspersönlichkeiten zu entwickeln und so einen Beitrag zu nachhaltigem unternehmerischen Erfolg und Wirtschaftwachstum zu leisten. Darüber hinaus forscht die GGS im Bereich Management und Recht und berät zahlreiche Unternehmen.